Stacks Image 24974


präsentiert:

Auchentallers Meisterwerk:
Das Beethoven-Musikzimmer
in der Villa Scheid

Die komplette Dokumentation
Herausgegeben von
Andreas Maleta

Ist im Juli 2017 erschienen,
Direkt Bestellungen bei uns ab sofort möglich

Cover des Buches
Cover

Mit Beiträgen von:
Andreas Maleta
Prof. Ilona Sármány-Parsons

Rückseite des Buches
Rückwärtiger Umschlag
Inhalt
Inhalt
Der dreidimensionale Effekt
3D-dreidimensionaler Effekt

Selten, dass es in Wien um 1900 noch wirklich etwas Neues gibt, alles ist erforscht, alles durchforstet – nur Josef Maria Auchentaller, der große Unbekannte – nicht.

Das war unsere Chance!

Vor mehr als 10 Jahren kehrte Andreas Maleta aus Asien zurück, wo er einen Großteil seines Lebens als Dokumentarfilmer und Auslandskorrespondent verbracht hatte. Bald fand er sich von unbekannten Bildern umgeben: Auchentallers, die kein Mensch kannte.

Als er alte Fotoschachteln öffnete, fielen ihm Glasdias entgegen, dir er erst einmal nicht einordnen konnte. Der Umgang mit digitalem Film und Bildern, Einscannen und Recherchieren waren für ihn allerdings Alltagsbeschäftigungen.

Es dauerte nicht lange, da verstand er den Inhalt und die Bedeutung. Kurze Zeit später klopfte bereits das Ausstellungskomitee für die Auchentaller- Wanderausstellung zwischen Gorizia, Bozen und Leopold Museum in Wien an und damit war Auchentaller aufgetaucht.

Allerdings mit vielen Einschränkungen: Sein Hauptwerk, das Musikzimmer für die Villa Scheid, war zwar komplett erhalten und konnte ausgestellt werden. Die Bedeutung der Bilder, die Abfolge und die
«special effects» (Dreidimensionalität) blieben aber weiterhin im Verborgenen, denn ein wichtiges Detail fehlte: Wo war denn das Zimmer zu den Bildern geblieben, das «Musikzimmer»?

Die große Auchentaller Ausstellung 2009 im Leopold Museum wurde für den bis dahin vergessenen Künstler der Secession ein sehr großer Erfolg, aber von der Villa Scheid fehlte weiterhin jede Spur, niemand dachte überhaupt daran, dass es sie noch geben könnte.

Erst durch unsere Nachforschungen gelang es die Villa im heutigen Wien zu finden, sie hatte alle Kriege und Zerstörungen überlebt und war zur Botschaft der Republik Süd-Korea geworden: Im 18. Bezirk, in der Gregor-Mendel-Straße 25.

Dann vergingen wieder sieben Jahre, bis im November 2016 in Budapest das gesamte Musikzimmer Auchentallers ausgestellt wurde – und nicht nur das: Die Mücsarnok/Kunsthalle baute das Musikzimmer innerhalb der Ausstellung nach und beim Betreten der Räumlichkeiten wurde Beethovens Pastorale abgespielt.

Diesen Impulsen folgend konnte endlich auch in die originalen Baupläne der Villa Scheid von 1898 Einsicht genommen werden und damit war die Sache klar: Auchentaller hatte hier eine kleine Sensation geschaffen, einen zwar privaten Raum, aber in seiner Konzeption einzigartig, ohne Anleihen bei den
«üblichen Verdächtigen» für Musikzimmer zu nehmen: Orpheus oder eben Allegorien aus der Antike (wie alle anderen zu seiner Zeit).

Auchentaller nahm die VI. Symphonie Beethovens, die Pastorale und erschuf eine Folge von Stimmungsbildern verschiedener Stilrichtungen, korrespondierend mit den jeweiligen Modi der fünf Sätze der Komposition.

Auchentallers Leistung in dieser Richtung war einzigartig und wurde im deutschen Sprachraum so niemals umgesetzt. Sein Beethoven-Musikzimmer von 1899 führt dann weiter direkt zu seinem Beethoven-Fries neben Klimt bei der großen Beethoven-Ausstellung in der Secession von 1902.

Alle Details und vieles mehr beschreibt unsere Dokumentation. Die kunstgeschichtliche Bedeutung und Einzigartigkeit Auchentallers in dieser Richtung findet in den Beiträgen der Kunsthistorikerin und intimen Kennerin der Monarchie um 1900, Frau Prof. Ilona Sármány-Parsons, wissenschaftlichen Ausdruck.

Für Entdeckungen und Pionierarbeit, wie für das Zusammenführen von den verschiedensten Quellen und Informationen ist Andreas Maleta verantwortlich.


Josef Maria Auchentaller
(1865 - 1949)

Secessionist — Jugendstilmaler — Schmuckdesigner

Secession

Stacks Image 543

Foto: Österr. Nationalbibliothek

mehr
Beethovenausstellung in der Secession, Wien im April 1902. Gustav Klimt schafft sein Fries im linken Seitensaal, J.M. Auchentaller seines im rechten (Bild oben). Neben Klimt arbeitet man nicht zufällig, Auchentaller hat den Zenit erreicht. Wie konnte man ihn in der Kunstwelt so völlig vergessen?

Grado

Stacks Image 545
mehr
Grado, das frühere Seebad Grado ist seit der Jahrhundertwende 1900 auf der touristischen Landkarte Österreichs bestens vertreten. Emma Auchentaller, die Frau des Malers, eröffnete 1904 ihre Pension Fortino in bester Lage und landete einen geschäftlichen Volltreffer. Der Maler hingegen ging ins künstlerische Exil.

Galerie punkt12

Stacks Image 547
mehr
Die Galerie punkt12 wurde gegründet, um das Werk von J.M. Auchentaller und sein reichhaltiges Umfeld zwischen der Familie Victor & Martha Thonet und dem Schmuckproduzenten Georg Adam Scheid einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Neue Entdeckungen

Stacks Image 536
mehr
J.M.Auchentaller
Postkarte 1902
Aus Anlass der
Int. Fischerei Ausstellung
(Solche Postkarten waren bis jetzt unbekannt)

Articles by Andreas Maleta in English on G.A.Scheid, J.M.Auchentaller or related subjects
On the discovery of the Villa Scheid and the Music Room
here
Auchentaller Trailer in English
here

Maleta über Auchentaller

Maleta vor Klimt, 2013

Foto: Ilsa Bernhard, amp, Wien 2012

Stacks Image 648
Stacks Image 620

Prof. Leopold über Auchentaller

mehr
Enter the name for this tabbed section: Prof. Leopold über Auchentaller - klick unten
Enter the name for this tabbed section: Auchentaller Ausstellung im Leopold Museum 2009
Stacks Image 636

Foto: Leopold Museum, apa

Jugendstilfest anstatt Vernisage (v.l.n.r):
Dr. Franz Smola (Leopold Museum), Raffaela Sgubin (Direktorin Museum Gorizia), Italienischer Botschfter in Wien, Kulturchefin der Provinz Friulia-Venezia Giulia, Roberta Demartin,
Erika Auchentaller (Hauptleihgeberin), Andreas Maleta (Auchentaller Experte und Leihgeber).
mehr
Stacks Image 652

Foto: Leopold Museum, apa

Am Ende: eine strahlende Frau Dr. Leopold.

Stacks Image 658
Der Secessions-Raum mit J.M. Auchentallers Fries in Originalgröße für die Beethoven-Ausstellung 1902. Das alte Foto ist eines der wenigen Originaldokumente die aus dieser Zeit erhalten sind.
Stacks Image 662

Der Grado-Raum, mit Auchentallers berühmten Plakat: "Seebad Grado" im Hintergrund.

Stacks Image 666
Der Schmuckraum mit den exquisiten Auchentaller Entwürfen für die Schmuckfabrik Georg Adam Scheid in Wien, alle um 1900.
Stacks Image 670
Der Video-Raum mit Multimedia-Installationen über das Strandleben in Grado seit der Jahrhundertwende um 1900.
Stacks Image 674

Foto: Ilsa Bernhard, amp, Wien

Multimedia Show von Andreas Maleta über J.M. Auchentaller im Leopold Museum, 2009

Auchentaller who?

Auchentaller vor Klimt, 1901

Foto: J.M. Auchentaller Archiv

Die Thonet Sammlung

Das Musikzimmer

Schmuckfabrik G.A. Scheid

J.M. Auchentaller
Design J.M. Auchentaller
Das Musikzimmer

Foto: Ver Sacrun, Jhrg, 1901

Mit der Heirat von Victor Thonet mit Martha Scheid in Budapest am 18. Juli 1903 begann der langsame Aufbau einer umfangreichen Sammlung von Bildern, Zeichnungen, Kunstgegenständen und natürlich Möbel.
mehr
Mit der Heirat von Victor Thonet mit Martha Scheid in Budapest am 18. Juli 1903 begann der langsame Aufbau einer umfangreichen Sammlung von Bildern, Zeichnungen, Kunstgegenständen und natürlich Möbel. Die Thonets sammelten das, was ihnen gefiel und ihre Sammlung begleitete sie ihr gesamtes Leben lang. Vom Stammsitz in Mähren zogen sie 1925 nach Österreich und nahmen aus ihrer Villa nicht nur die Sammlung mit - auch die Wandvertäfelungen und Parkettböden übersiedelten nach Niederösterreich. Durch eine weitere Übersiedlung ins Salzkammergut konnte die Sammlung vor Kriegsschäden bewahrt werden.
Georg Adam Scheid war der Schwiegervater namhafter Ehemänner seiner Töchter, die um die Jahrhundertwende 1900 in Wien eine bedeutende Rolle spielten.
mehr
Josef Maria Auchentaller hatte seine erstgeborene Tochter Emma geheiratet. Ab 1895 entwarf Auchentaller für die Schmuckfabrik Scheid die verschiedensten Gegenstände und Luxusartikel. Scheid hatte seit vielen Jahren eine große Produktion in Wien Gumpendorf errichtet und erzeugte eine breite Palette von hochwertigen Schmuckstücken in Silber für den Exportmarkt.
Das Musikzimmer in der Villa Scheid schuf Josef Maria Auchentaller in den Jahren 1898 bis 1899 und gestaltete gleichzeitig die gesamte Inneneinrichtung für seinen Schwiegervater G.A. Scheid.
mehr
Die Villa ist heute noch erhalten und wird als Botschaft der Republik Korea genützt. Früher in der Hochschulstraße 9 wurde die Adresse auf Gregor- Mendel-Straße 25 im Cottage von Wien geändert. Der Architekt Josef Hackhofer plante den Villenbau, durfte ihn aber nicht ausführen, weil im gerade entstehenden «Cottage Viertel» sehr strenge Bestimmungen galten.

Presse/Links

Shop

Film/DVD

Die Schwere der Lieblichkeit
Eine poetische Dokumentation
Film von Andreas Maleta

Stacks Image 876

Entwickelt für Tablets (min 9.7”, z.B. iPad Air 2) quer oder größer, wie auch Laptops, Macs, PCs etc.
Auf kleineren iPhones und ähnlichen Smartphones können Fehler in der Darstellung auftreten.

Impressum

Artwork, Design, Logo und Gesamtgestaltung wie auch alle Bilder, Fotos und Texte sind von Andreas Maleta entworfen bzw. gestaltet und stehen in seinem geistigen Eigentum, wenn nicht anders vermerkt.

© 2017 amp
Andreas Maleta press & publication
1150 Wien, Zwölfergasse 25
galerie(at)punkt12.at
fon +43 660 5123135
ATU58327812